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Methylphenidat

Warum Hausärzte Stimulanzien nur in Ausnahmefällen verordnen dürfen

Die Anlage III der Arzneimittel-Richtlinie enthält eine Übersicht über alle bereits bestehenden Verordnungseinschränkungen und -ausschlüsse in der Arzneimittelversorgung. Hier ein Zitat (Nummer 14, Seite 22) bezüglich Stimulanzien: ausgenommen bei Erwachsenen ab einem Alter von18 Jahren mit Hyperkinetischer Störung bzw. Aufmerksamkeitsdefizit… Weiterlesen »Warum Hausärzte Stimulanzien nur in Ausnahmefällen verordnen dürfen

Warum bekommt man kalte Füße durch Ritalin, Elvanse und Co?

Methylphenidat (oder Lisdexamfetamin) aktiviert den Sympathikus, was zur Ausschüttung von Noradrenalin führt. Noradrenalin wiederum bindet an bestimmte Rezeptoren an den glatten Muskelzellen der Blutgefäße, was eine Kontraktion dieser Muskulatur auslöst. Dies führt zu einer Verengung der Blutgefäße, und der erhöhte… Weiterlesen »Warum bekommt man kalte Füße durch Ritalin, Elvanse und Co?

Welcher Arzt darf eigentlich Elvanse oder Ritalin verordnen? Darf es der Hausarzt?

Dies ist gesetzlich durch die Arzneimittel Richtlinie Anlage III des G-BA geregelt. Da heißt es konkret auf Seite 22: „Die Arzneimittel dürfen nur von einem Spezialisten für Verhaltensstörungen bei Erwachsenen verordnet (Fachärztin/Facharzt für Nervenheilkunde, für Neurologie und / oder Psychiatrie… Weiterlesen »Welcher Arzt darf eigentlich Elvanse oder Ritalin verordnen? Darf es der Hausarzt?

Warum keinen Kaffee bei der Einstellung mit Ritalin oder Elvanse?

Kaffee ☕️ (Koffein) verstärkt die Herzfrequenzsteigernde Wirkung von Sympathomimetika! Stimulanzien sind indirekte Sympathomimetika. Deshalb zu Beginn der Eindosierung / Eintitrierung möglichst weglassen, da es sonst zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen kann – obwohl man ansonsten Coffein allein gut verträgt. Manche reagieren… Weiterlesen »Warum keinen Kaffee bei der Einstellung mit Ritalin oder Elvanse?

Elvanse, Ritalin und Medikinet und der Sympatikus: Nebenwirkungen verstehen

Geo-Science-International – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, File:Das vegetative Nervensystem.jpg – Wikimedia Commons

Methylphenidat und Lisdexamfetamin – klingt kompliziert, oder? Vereinfacht sind das Medikamente, die als “indirekte Sympathomimetika” bezeichnet werden. Das bedeutet, sie beeinflussen unser vegetatives Nervensystem, speziell den Sympatikus. Wenn der Sympatikus aktiviert wird, bereitet er unseren Körper auf „fight or flight“-Situationen vor – also kämpfen oder fliehen. Man könnte sagen, der Sympatikus denkt, wir stehen vor einem Säbelzahntiger und müssen schnell reagieren!

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Auswirkungen der Rabattverträge auf die Behandlung von ADHS Patienten mit Methylphenidat


Für erwachsene ADHS Patienten sind aktuell folgende Präparate mit Methylphenidat zur Behandlung zugelassen:

  • Medikinet adult
  • Ritalin adult
  • Concerta
  • Verschiedene Generika für Ritalin adult und Concerta

Seit 2007 sind Apotheker verpflichtet für das eingereichte Rezept genau das wirkstoffgleiche Präparat herauszugeben, für das die Krankenkasse des Patienten einen Rabattvertrag abgeschlossen hat.

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